Flashback Flash

Ich bin wieder in Japan!

Fast genau ein Jahr nach dem ich das Land verlassen habe, habe ich es zurück geschafft. Es ist zwar nur für 4 Wochen, aber das sollte reichen, um die nächsten Monate ohne Reis und Fisch zu überstehen und das aufgestaute Defizit selbigens wieder abzubauen.

Die ersten Schritte sind gemacht. Das japanische Handy ist aufgeladen und die E-Mail-Funktion aktiviert. Die japanische Hitze hat mich für ein paar Tage der Eingewöhnung verschont und die übliche Luftfeuchtigkeit in Regen materialisiert.

Interessant waren die ersten Tage. Alles war so sehr vertraut aber doch auch so ungewohnt. Wo mir mein Waschbecken in Berlin nach meiner Rückkehr vollends überdimensioniert erschien, hatte ich hier eher das Gefühl nicht in das Bad hinein zu passen! Mit einer handbreit Luft über der Frisur und kleinen Schritten geht es aber doch ganz gut zum gefühlt kniehoch angebrachten Waschbeck(ch)en.

Aber keine Sorge, das Ganze war ein durchaus schöner Flashback-Moment! Und auch andere Flashback-Momente waren sehr schön: Der erste kalte Tee aus einem der vielen Automaten, Calorie Mate, Zugfahren durch die Reisfeld-Landschaften, schlafende Japaner auf den Bahnsitzen gegenüber und die allgegenwertigen Durchsagen, Werbejingle und anderes “Geläut” .

Es ist gut wieder hier zu sein! (^o^)/
皆さん、よろしくお願いします!

Rhox

I'm back!

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Zurück auf Anfang

Es ist soweit!

Auch wenn mein Kopf es noch nicht realisieren kann: ich bin bald zurück in Japan! (^_^)/

Der Koffer steht schon aufgeklappt da und beinhaltet die lose durcheinander geworfenen Utensilien die ich mit nehmen möchte. Das Wichtigste, die Mitbringsel, fehlen aber noch zur Hälfte, was mich morgen noch beschäftigen wird. Auf der Einkaufsliste: Nutella, Haribo und Leberwurscht ;)

Ich freue mich auf alle tollen Menschen die ich in Japan traf und die ich hoffentlich nun schon bald wieder sehe! Und ich freue mich auf das leckere Essen, die Geräusche und die Sitten.

Sobald ich angekommen bin geht es hier mit neuen Eindrücken, Bildern und Wünschen weiter. Besonders gespannt bin ich auf den Praxistest der in den letzten fast 12 Monaten zusätzlich erkämpften Japanisch-Kenntnisse :)

Rhox

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365 1/2

Heute vor genau einem Jahr und 12 Stunden habe ich einen der schwersten, weitreichensten aber auch schönsten Wege angetreten, die ich je beging.

Am 20.02.2010 um 9 Uhr 55 habe ich den deutschen Boden unter meinen bisherigen Erfahrungen verloren. Drei Tage nach der letzten Klausur des Semesters, mit dem quasi im vorbeigehen gepackten Koffer und der Unterstützung meiner Familie und einem wichtigen Menschen, den ich damals unwissendlich für immer verließ.

Wie schön die Zeit war habe ich immer wieder versucht mit Texten und Bildern zu belegen. Bald sollen auch ein paar Videos folgen, sobald ich die 5MB Grenze im Griff habe und ein bisschen Zeit finde alles Revue passieren zu lassen.

Die tollen Erfahrungen haben mich aber auch verändert.
So, dass ich nicht mehr so recht in meine alten Abdrücke im Fernsehsessel passen mag…

Alles wäre vermutlich etwas leichter gewesen ohne vom Tellerrand zu fallen. Aber ich bin Dankbar, für jeden einzelnen Moment!
Jede Träne,
jedes Staunen,
jeden Rückschlag
und jeden einzelnen Menschen dem ich dort begegnet bin!

Rhox

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Flashback 5

Der Fuchs, Bote Gottes

Das Bild wurde auf einem Tempelfest in Kyoto aufgenommen. Eine Familie hatte uns dazu eingeladen bei dem Umzug teilzuhaben. Ein Mikoshi (ein tragbarer Schrein) wurde eine Woche lang umher getragen und wurde dann, bei dem Fest zum Tempel gebracht. Es gab mehrere solcher Mikoshi, aus jedem Bezirk bzw. Tempel der Stadt einen, vermute ich. In den ‘kleinen’ Schreinen waren Gegenstände verborgen, die dann den Weg in den Tempel gefunden haben.
Schade war nur, dass wir nicht wirklich verstanden haben was dort vorging.

Eins steht aber fest, sobald ich die Gelegenheit dazu habe, möchte ich wieder zu dem Tempel zurückkehren. Am liebsten zu dem selben Fest. Irgendwann. Und mich bedanken für die Gastfreundschaft! :)

Rhox

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Sehnsucht

Ich vermisse Japan.

Oft denke ich an die Zeit in Japan zurück. Gestern ist mir z.B. aufgefallen, dass es schon eine ganze Weile her ist, dass ich Calorie Mate gegessen habe. Das wäre an manch stressigem Unitag ein echter Genuss! Auch die Getränkeautomaten vermisse ich schmerzlich… Was würde ich darum geben bei -6°C einen warmen Milchtee ‘ziehen’ zu können. Das ist mir wirklich ein Rätzel warum wir soetwas tolles nicht haben.

Es gibt soo vieles was ich vermisse. An erster Stelle die vielen tollen Leute die ich dort kennen gelernt habe. Überhaupt vermisse ich Japaner. Wenn ich hier in Berlin in einer vollen S-Bahn stehe, ist es einfach nicht das selbe… Keiner schläft, keiner starrt in sein überdimensioniertes, behängtes Klapphandy.

Das Essen vermisse ich auch. So gesund wie dort lebe ich hier sicher nicht so schnell… Tiefkühlpizza ersetzt die Bentos mit Sashimi (frischer, roher Fisch), Tiefkühllasagne ersetzt Yakitori (gegrillte Fleischspießchen) und Brötchen, dass einzig gute an der Umsetllung meiner Ernährung nach der Heimkehr, ersetzen die immer gleiche (unglaublich dicken) Toastscheiben mit Schinken und ollem Käse. Auch mein Yakult-Konsum hat sich leider auf Null reduziert.

Was die Toastscheiben angeht, muss ich aber sagen, dass ich mich doch an die dicken Scheiben gewöhnt hatte. Auch mein Ofentoaster war super! Jetzt schmeiße ich ein riesiges Gerät an, nur um zwei Brötchen zu wärmen… Ineffizient.
Sogar die Schwierigkeiten durch die mangelnden Sprachkenntnisse vermisse ich!

Weiter in den Gerätschaften. Auch einen Reiskocher vermisse ich. Ab und zu Fisch, eine Miso-Suppe und dazu eine Schale Reis hätte ich gern. Auch andere Gerichte wie Tempura vermisse ich :(

Meine Kollegen vermisse ich auch… Es hat Spaß gemacht ab und zu Mitbringsel zu verteilen oder zu bekommen.
Auch die weiß und gelb bemützten Schulkinder vermisse ich! Und die Lautsprecheransage von dem Bus, der jeden Morgen um kurz nach 8 um die Ecke vor meinem Balkon gebogen ist, um andere Verkehrsteilnehmer zu warnen. Ganz so wie die Hinweise auf Rolltreppen, auf Bahnsteigen und die freundlichen Begrüßungen von den Verkäuferinnen und Verkäufern. Immer und überall kann man den Ansagen, Angeboten und Hinweisen lauschen..

Die Liste mit Dingen die ich vermisse könnte ich vermutlich ewig fortführen. Tokyo, Karaoke (ja, sogar ich vermisse es inzwischen), Sake, volle Züge, Schuluniformen (nicht nur die Röckchen, falls ein Schlem was böses denken will;) ) und unglaublich heiße Tage =)
Ich belasse es jetzt aber bei einem sehnsüchtigen Gedanken an die wunderschöne Zeit und einem Lächeln ! :)

Rhox

Fast vergessen! Ich vermisse die Japanischen Süßigkeiten!! Die Kekse, Schokolade und Spezialitäten. So viele leckere Dinge gab es dort.. *schlabber*

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